Wir halten zusammen
Bei uns herrscht eine sehr gute und konstruktive Atmosphäre, der Chor hält zusammen und geht achtsam mit seinen Mitgliedern um – gerade weil uns die niveauvolle Arbeit auch viel Zeit und Energie abverlangt. Selbst während der Covid-Pandemie haben wir (mit Ausnahme der Zeit, wo es vollständig verboten war) live geprobt – in allen jeweils erlaubten Konstellationen, sei es zu zweit, zu viert, mit sechs, acht oder zehn Sänger*innen – und immer mehrstimmig. Außerdem blieben wir als gesamte Gruppe durch regelmäßige Briefe, Fotos und sogar Rätsel, die einige Mitglieder verschickt haben, miteinander verbunden. Das hat uns auch in dieser Krise gestärkt, wir konnten unsere Arbeit und unsere Identität aufrechterhalten, und fast alle Konzerte konnten unter den jeweils geltenden Bestimmungen tatsächlich stattfinden. Sogar neue Sängerinnen und Sänger sind während der Pandemie zu uns gekommen und geblieben.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, nicht nur unseren Beitrag für eine breit gefächerte und differenzierte Kirchenmusik zu leisten, sondern gleichzeitig Akzente und Zeichen zu setzen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, gegen völkerrechtswidrige Kriege und andere Handlungen sowie für eine Stärkung der demokratischen Werte einzutreten.